FTX: SBF bestreitet aus Haft heraus offizielle Insolvenzanträge
Der inhaftierte FTX-Gründer Sam Bankman-Fried hat über sein reaktiviertes X-Konto kontroverse Aussagen veröffentlicht, in denen er behauptet, die Kryptobörse FTX habe niemals offiziell Insolvenz angemeldet. Laut SBF wurden die Insolvenzverfahren stattdessen von Anwälten eingeleitet, die die Kontrolle über das Unternehmen übernommen hätten. Diese Äußerungen werfen erneut Fragen über die tatsächlichen Umstände des FTX-Zusammenbruchs im Jahr 2022 auf und könnten rechtliche Konsequenzen haben. Die Aussagen stehen im Widerspruch zu den offiziellen Gerichtsakten und den Berichten der Insolvenzverwalter. Der Vorfall unterstreicht die anhaltenden Unklarheiten und Kontroversen rund um einen der größten Skandale in der Geschichte der Kryptowährungsbranche.
SBF behauptet aus dem Gefängnis: FTX war nie offiziell bankrott
Sam Bankman-Fried hat mit einer neuen Erklärung aus dem Gefängnis erneut Kontroversen entfacht und bestreitet vehement, dass FTX jemals Insolvenz angemeldet habe. Der in Ungnade gefallene Gründer nutzte sein reaktiviertes X-Konto, um die rechtliche Darstellung in Frage zu stellen, und beharrt darauf, dass die Insolvenzverfahren von Anwälten eingeleitet wurden, die die Kontrolle über die Börse übernahmen.
Seine Behauptungen stützen sich auf FTXs Fähigkeit, Gläubiger nach Liquidierungen in bar zurückzuzahlen, obwohl Kryptoinhaber Entschädigungen zu den gedrückten Preisen von 2022 erhielten. Bankman-Fried behauptet, die Börse habe während des gesamten Zeitraums die Kontrolle über die Kryptoreserven behalten und verweist auf BTC-Abwicklungen bei etwa 16.000 US-Dollar als Beleg für anhaltende Solvenz.
Die Erklärung zielt auf das ab, was er als 'Bidens Rechtsmaschinerie' bezeichnet, und behauptet, die Regierung habe FTX daran gehindert, ihre finanzielle Lage nachzuweisen. Bemerkenswert ist, dass die Börse weiterhin illiquide Vermögenswerte hält, darunter NFTs zu Bruchteilen ihres früheren Wertes.